Unterstützen Sie uns!
Tragen Sie sich in unsere Unterstützerliste ein!
Fragen? Anregungen?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
 

Aktuelles

Gesprch im Bundesfamilienministeriums zur Gesetzesnderung

Bericht zum Treffen beim Bundesfamilienministerium am 10. Februar 2011

Zum Thema „Referentenentwurf zum Bundeskinderschutzgesetz und die dort vorgeschlagenen Änderungen im SGB VIII zum Pflegekinderwesen“

 

Vertreten waren:

 

Bundesfamilienministerium - Fr. Dr. Schmid-Obkirchner

Aktivverbund Berlin – Frau Schusch, Frau Hopp

BAG KiAP  -  Frau Zwernemann, Frau Wills- in Begleitung von PFAD-B-Wttbg - Frau Haier

DIJuF  -  Herr Dr. Meysen, Frau Eschelbach

Kompetenzzentrum Berlin – Frau Sauer

PFAD-BV   -   Frau Trautner, Frau Dr. Thiele

 

Der Aktivverbund hatte auf eine eigene Stellungnahme verzichtet und sich den Stellungnahmen des Aktionsbündnis-Praxis und des Fachdienstes für chronisch kranke und behinderte Kinder der Diakonie Düsseldorf voll inhaltlich angeschlossen. Im Aktionsbündnis-Praxis arbeitet der Aktivverbund mit und mit dem Fachdienst für chronisch kranke und behinderte Kinder verbindet ihn die gemeinsame Arbeit mit Pflegefamilien behinderter Kinder. Die BAG KiAP und PFAD-BV hatten Stellungnahmen veröffentlicht.

 

Vor dem eigentlichen Termin im Bundesministerium  trafen sich der Aktivverbund, die BAG KiAP und PFAD-BV um Grundüberlegungen auszutauschen, denn die Stellungnahmen hatten unterschiedliche Schwerpunkte und Vorschläge.

 

Zu Beginn des Treffens im Bundesministerium stellte das DIJuF kurz die Ergebnisse seiner Studien vor, die eine Grundlage für den Referentenentwurf waren.

Die Anwesenden erläuterten dann ihre Vorstellungen und Verbesserungsvorschläge.

Die BAG KiAP legte ihren Schwerpunkt auf die Frage der Jugendamtszuständigkeit, während alle anderen Gesprächspartner die geplanten Veränderungen im Rahmen der Hilfeplanung für vorrangiger hielten.

 

In der intensiven fachlichen Diskussion wurde deutlich, dass eine Gesetzesänderung als notwendig angesehen wurden, darüber hinaus aber allen klar war, dass dann die eigentliche Arbeit an der Qualitätsverbesserung der Pflegekinderhilfe und der Veränderung der Praxis erst los gehen würde.

 

Nach der großen Anhörung zu allen Bereich des Kinderschutzgesetzes am 21. 2. (zu der, der Aktivverbund ebenfalls geladen ist) wird der Referentenentwurf dann vom Bundesministerium überarbeitet und als Gesetzesentwurf in den nächsten Monaten den Weg durch die politischen Instanzen gehen. Es ist beabsichtigt, das Bundeskinderschutzgesetz zum 1.Jan.2012 und in Teilen erst 2013 in Kraft zu setzen.

 

Die Stellungnahmen des Aktionsbündnis-Praxis und des Fachdienstes für chronisch kranke und behinderte Kinder, denen sich der Aktivverbund angeschlossen hat finden Sie auf www-moses-online.de.

19.02.2011

« Zurück